Gekonnt zwischen den Stühlen

Charles Pasi wurde 2015 als erster französischer Sänger beim Label Blue Note unter Vertrag genommen – so berichtet es zumindest Wikipedia. Auf jeden Fall ist die Aufnahme bei Blue Note ein Ritterschlag, dem Pass mit „Bricks“ zwei Jahre später musikalische Taten folgen ließ.

Tatkräftig führt er auf dem plakativ produzierten Labeldebüt sein Können als Vollblutsänger, Gitarrist und gewiefter Mundharmonikabläser vor.  (Stereo, 11/2017)

Mit leicht kritischen Einschlägen kommentiert MDR Kultur:

Manchmal verliert und verliebt sich Pasi etwas zu viel in seine Mundharmonika-Künste, auch zwei Spaziergänge zum Swing und zum Gesang eines Crooners in „Don’t Be Like me“ und „End of the Line“ bleiben hoffentlich eher Exkursion als künftige Bestimmung.

Das Fazit bleibt aber positiv:

„Shoot Somebody“, gleich in zwei Versionen auf dem Album, spricht den Terror direkt und sehr persönlich an. Eines der Highlights auf „Bricks“ ist „Good Enough“; minimal, dunkel, effektvoll dem Chor entgegengesetzt zwischen Soul und coolem Jazz. Charles Pasi präsentiert sich würdig auf „Blue Note“, mit viel Potential für Kommendes.

Und Radio Bremen schreibt:

In den anderen Songs des neuen Albums schimmern Elemente aus Jazz, Blues, Soul und Pop durch, da kann auch mal der Klassiker „Love me or leave me“ dabei sein, die elf Songs sind aufs Wesentliche reduziert. Mit Absicht – Pasi sagt: „Sie sollen geradlinig sein, so entfaltet das Album mehr Wirkung, ist direkter, rauer“.

Meine persönlichen Anspieltipps: „From the City“ und „Shoot Somebody“, sowie das swingende „End of the Line“.

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