Hifi-Musikserver: Probleme on the road – WiP!!!!

Mein DIY-Projekt „Musikserver“ schreitet überwiegend gut voran. Es gibt aber auch Probleme, die ich in der kleinen Serie nicht behandeln möchte. Stattdessen sammele ich alles, was mit bei dieser Arbeit unterkommt, in diesem Beitrag. Es sind noch lange nicht alle Probleme gelöst …

SD-Image schreiben – Downloadprobleme unter Windows

Unter meinem Windows 10 Rechner mit Edge-Browser startet der Download des auf Volumio.org verlinkten Tools Win32 Disk Imager nicht. Auch ein manuelles Aufrufen brachte keine Besserung. Das funktionierte bei mir mit Chrome sofort. Ich empfehle übrigens auch Windows-Usern das Tool Etcher, das in meinen Augen super einfach seinen Job erledigt – egal ob Windows oder Mac!

USB-Laufwerk einbinden

Die Volumio-Dokumentation schreibt klar, dass Laufwerke eine eigene Stromversorgung benötigen. Ich habe zwar mehrere USB-Disks, aber die betreibe ich sämtlich nur über den USB-Port.

Ausserdem würde ich gern vermeiden, ein eigenes Netzteil für die Festplatte zu benötigen. Also: Versuch macht klug. Die Raspberry Pi wird über eine Micro-USB-Buchse mit Strom versorgt.

  • Versuch mit meinem Smartphone-Ladekabel (Micro-USB): Mein Standard-Ladekabel bzw. Netzteil habe ich von einem alten Handy geborgt. Hin und wieder flackerte der gelbe Blitz bereits beim Betrieb mit Raspberian, dem Standard-Linux für die Raspberry, auf.  Das verheißt nichts gutes; die Spezifikation zeigt 2,1 A bei 5,1 V. Eine Probehalber angeschlossene 2,5″-Festplatte, die einem Notebook entstammt und die ich FAT-formatiert habe, damit es auf keinen Fall Kompatibilitätsprobleme gibt, wurde von der Raspberry unter Raspberian nicht „gesehen“ und konnte darum auch nicht ins Dateisystem eingebunden werden. Natürlich hat es dann auch unter Volumio nicht geklappt …
  • Volumio empfiehlt einen USB-Adapter mit Stromversorgung. Aber: Noch ein Stromkabel?
  • Darum schnell ein „stärkeres“ Netzteil bei Amazon geordert. Dieses Bietet 2,8 bzw. in der Seite 3 A.
  • Damit wird die Festplatte erkannt und kann ins Dateisystem eingebunden werden. Prima.
  • Next Step: Versuche mit verschiedenen Dateisystemen, um Eignung für Volumio herauszufinden.

Zuvor muss aber das Dateisystem des externen Festplatte geklärt werden – welche Systeme werden von Volumio erkannt und eingebunden? Welches ist für unseren Zweck das geeignete System?

DAC erkennen

In meiner Anforderungsliste habe ich lapidar geschrieben, dass viele Verstärker ja einen DAC mitbringen. Und einen USB-Anschluss. Leider leider … heißt das nicht, dass die Volumio-Pi den DAC erkennt. Arghh! Mein Testobjekt: Meine Vault. (Ja, ich weiß, dass das durch die Brust ins Auge geschossen ist. Mein aktueller Verstärker at home hat aber keinen DAC …

  • Next Steps: Test mit Windows und Mac, ob so eine Verbindung zur Vault möglich ist. Prognose: Windows NO, Mac YES …

2 Kommentare

  1. […] Mein Bluesound Vault 2 bringt einen DAC mit. Ein DAC (Digital-to-Analog-Converter) wandelt digitalen Signale bzw. Dateien in analoge Audioimpulse um, die via normalen Cinchkabeln an einen Verstärker weitergegeben werden. Der Verzicht auf einen DAC für mein Projekt ist leicht erklärbar: Ich möchte die Quellen (die Dateien) von der Aufbereitung (dem DAC) möglichst trennen, um einzelne Komponenten einfacher austauschen zu können. Außerdem bieten viele Mittelklasse-Verstärker heute bereits vernünftige DACs ab Werk. Und schließlich ist ein DAC extrem kritisch, was interne Timings angeht. Diese Bürde möchte ich hier nicht tragen. Das heißt aber auch, dass ich für meinen Musikserver zwingend einen DAC benötige. (Siehe hier auch meine kleine „Problemliste„.) […]

  2. […] ich die gravierenden Probleme bei meinem Selbstbau-Projekt bis jetzt nicht lösen konnte, muss ich meinen Ansatz wohl nochmal […]

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