Ausschreibungen: Was ich wann, wo und warum veröffentliche

Ein Weg gabelt sich
Viele Wege, ein Ziel

Seit dem 13. Mai 2025 versende ich an alle CMF-Mitglieder einen Newsletter mit aktuellen Informationen zu öffentlichen Ausschreibungen. Das ist einerseits ein Service für Mitgliedsunternehmen, andererseits ein „Abfallprodukt“ meiner freiberuflichen Tätigkeit – unter anderem unterstütze ich Agenturen bei Pitches. Über diesen Newsletter sind immerhin zwei Kollegen auf die Idee gekommen, bei mir anzufragen.

Die ursprüngliche Idee war es auch, andere Mitgliedsunternehmen dazu zu animieren, auf Ausschreibungen und Pitches hinzuweisen. Explizit hatte ich mir Input aus Österreich und der Schweiz erhofft. Vor zehn Jahren hätte das noch funktioniert, da bin ich mir sicher. Doch die Zeiten haben sich verändert, von einem aktiven Verbandsleben kann mittlerweile keine Rede mehr sein. Um mit unserem Bundeskanzler zu sprechen: Das sage ich ohne jede Larmoyanz. Die Prioritäten haben sich verschoben, wir haben es als CMF-Vorstand nicht geschafft, Mitglieder zum Mitmachen und zur eigenen Themensetzung innerhalb des Verbands zu ermutigen.

Die Öffnungsraten des Newsletters liegen stabil bei über fünfzig Prozent. Offensichtlich habe ich einen Nerv getroffen. Nun war die Idee naheliegend, diese Arbeit in irgendeiner Weise zu monetarisieren. Daher habe ich ein Substack eingerichtet. Momentan kostet das Abonnement noch nichts, die rasch wachsende Abo-Zahl übertrifft meine Erwartungen. Und so steht die Umstellung auf ein Paid-Modell bevor.

Auf meinen Social-Media-Kanälen, vor allem LinkedIn und X, weise ich regelmäßig auf Substack hin. Allerdings immer zeitversetzt, damit Abonnenten einen Vorteil darin sehen, sich zum Newsletter anzumelden. Es heißt, man solle nicht alle Eier in einen Korb legen: Aus diesem Grund habe ich die bisherigen Substack-Artikel zusätzlich auch auf mein Blog gestellt. Dabei verwende ich immer das Datum der ursprünglichen Veröffentlichung. Mit dem heutigen Beitrag erscheint der Blogartikel nahezu zeitgleich mit dem Substack. Mit der Umstellung auf ein Paid-Abonnement bei Substack werde ich die Veröffentlichung hier auf wer21.com wieder zeitversetzt vornehmen.

Über das Substack sind nun auch Unternehmen auf mich aufmerksam geworden. Das freut mich sehr, denn ich unterstütze sie gern bei der Planung ihrer Ausschreibungen. Mit nur einem Tagessatz lässt sich die Qualität in vielen Fällen drastisch verbessern – mit anderen Worten: Es nehmen überwiegend qualifizierte Agenturen teil, die auch wirtschaftlich zur jeweiligen Aufgabe passen.

In nicht allzu ferner Zukunft werden wir die Empfänger des CMF-Ausschreibungsradars auf das Substack migrieren. Auch nach der Umstellung auf Paid werden CMF-Mitglieder den Newsletter kostenfrei erhalten können. Dieses Blog werde ich weiter bestücken; einfach deshalb, um ein Archiv auf einem eigenen Server zu haben. Und meine Social-Kanäle werden auch künftig das dienen, neue Abonnenten zu gewinnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert