Eine neue Website

Erster Wurf der neuen Webseiten

Eigentlich ist es nur eine erweiterte Landingpage für mein neues Unternehmen „Wertbeitrag“, die ich in zwei Tagen an den Start bringen muss. Da ich wer21.com seit Jahren mit WordPress betreibe, dachte ich, ich könnte auch die neue Instanz „schnell“ damit gestalten. Also habe ich bei meinem Provider die Domain angemeldet und WordPress installiert.

Damit begann mein Reise in die moderne WordPresswelt. Seit sechs Jahren betreibe ich das Blog beim gleichen Provider und auch mit dem gleichen Theme. Ich habe mal das ein oder andere Plugin ausprobiert und alle Updates durchgeführt. Die Einführung des Blogeditors war mir eigentlich egal; für mich hat sich nicht viel geändert.

Für den neuen Auftritt habe ich eine Vorauswahl an modernen Themes gemacht. Möglichst einfach und barrierefrei sollte es sein und auf verschiedenen Displaygrößen gut funktionieren. Da aktuelle Beiträge kaum eine Rolle spielen, wollte ich eine statische Homepage, die dann auf die verschiedenen Projekte verlinkt.

Ich habe das erste Theme aus meiner Shortlist installiert und wurde direkt danach aufgefordert, weitere Addons und Plugins zu laden. Ok, wenn’s sein muss. Das Theme bringt ein eigenes Schnellstart-Menu mit. Ich bin verwirrt, weil sich einige Einstellungen sowohl hier, als auch über die WordPress-Menus vornehmen lassen; andere scheinen nur über das themeneigene Setup erreichbar zu sein.

Ich klicke mich durch den Setup-Prozess. Es gibt verschiedene Arten sowohl von Headern als auch Footern, die man mit dem Blockeditor gestalten soll. Dabei sind Objekte ineinander geschachtelt. Ich will doch nur einen einfachen Footer!

So geht es weiter. Ich beschließe, ein anderes Theme auszuprobieren. Installiert und aktiviert wird mir erklärt, dass ich weitere Addons und Plugins benötige. Mir schwant Böses, aber ich installiere und aktiviere.

Keine Überraschung

Zwei Themes und ungefähr 9 Addons. Was kann da schon schiefgehen? Ihr ahnt es: Alles. Der Themeeditor zeigt seltsame Elemente, das Rendering ist außer Rand und Band. Da ich nur Beispielseiten erstellt hatte, schmeiße ich alles weg und installiere WordPress komplett neu. Dann versuche ich es mit dem letzten Theme-Kandidaten von meiner Liste.

Hier wird nur der Einsatz zweier Plugins empfohlen, die ich auch von wer21 bereits kenne. Ich hoffe, jetzt endlich loslegen zu können. Doch ach! Das Theme braucht Fotos, Bilder, Filme. Wertbeitrag-komm.de hat erstmal nur ein Bild. Mehr brauche ich auch nicht. Ich lösche alle überflüssigen Elemente aus der Vorlage. Die Text-Absätze fließen fast ineinander.

Jetzt könnte ich einen Abstandshalter zwischen den Absätzen einbauen. Ist ja keine Arbeit. Aber ich habe keine Lust mehr. Eigentlich ist so eine WordPress-Instanz für ein paar wenige HTML-Seiten ja auch Overkill. Ich beschließe, es ganz oldschool in HTML (mit einem bisschen PHP) zu realisieren.

Grok und CotEditor

Ich gebe Groß mein Wertbeitrag-Logo und lasse mir ein passendes CSS erstellen. Das klappt super. Dann gebe ich die Seitenstruktur vor und Grok produziert das Codegerüst, die Feinheiten passe ich ebenso wie die eigentlichen Inhalte in Coteditor an.

CotEditor tritt bei mir in die Fußstapfen von BBEDIT. Damit lässt sich der Code anpassen. Ich aktualisiere auch die Textinhalte direkt im Code. Um das Ergebnis lokal testen zu können, benötige ich PHP. Dazu nutze ich MAMP in der kostenlosen Version. Man kann den Dateiordner mit den Website-Dateien auswählen und PHP starten. Nun kann man auch die PHP-Webseite in Safari betrachten und testen.

So lassen sich schnell inhaltliche Anpassungen vornehmen und ausprobieren.

Um die Dateien auf den Webserver zu übertragen, benötigt man auf dem Mac leider auch ein weiteres Tool, der Finder kann sich mit einem FTP-Server zwar verbinden, allerdings nur lesend. Mit FileZilla, ebenfalls in der kostenfreien Version, geht das aber auch sehr schnell. Außerdem bietet FileZilla einen wichtigen Vorteil. Bei einer späteren Bearbeitung zeigt es die veränderten Dateien an. Das erleichtert die Aktualisierung.

Die so erstellte, einfache Webseite lädt blitzschnell. Jetzt muss ich nur noch ein SSl-Zertifikat beim Provider anfordern.

Hier geht’s weiter: Ich erstelle einen WYSIWYG-Editor für meine Texte.

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